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Die Drogenberatung e.V. Bielefeld will: Leben erhalten, Leid lindern, Heilung fördern.

Pflegebedarf Sucht und Alter

Seit Januar 2017 gibt es das Projekt „Pflegebedarf Sucht und Alter“ der Drogenberatung e.V. Bielefeld in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pflegewissenschaften an der Universität Bielefeld unterstützt von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.

Der demographische Wandel und eine Verbesserung medizinischer Behandlungsmöglichkeiten haben dazu geführt, dass die Lebenserwartung langjährig opioidabhängiger Menschen deutlich gestiegen ist. Gleichzeitung ist diese Gruppe besonders belastenden Lebenszusammenhängen ausgesetzt, die eine sog. Voralterung von 10 bis 20 Jahren bewirken können.

Sucht und Abhängigkeit können betroffene ältere Menschen, deren soziales Umfeld und Berufsgruppen, die diese betreuen bisweilen vor besondere Herausforderungen stellen. In der ambulanten und stationären Pflege substanzabhängiger Menschen sind Aspekte zu berücksichtigen, die bei anderen Personengruppen seltener auftreten.

Zusätzlich bestehen zwischen beruflich Pflegenden und der Zielgruppe häufig gegenseitige Vorbehalte, Fehleinschätzungen und Fehlinformationen. Bislang gibt es kaum angemessene Pflegekonzepte und Angebote für die Gruppe älterer chronisch suchtkranker Menschen.

Kernziel dieses Projekts sind daher die Entwicklung von Qualifizierungsmodulen und der Aufbau eines lokalen Netzwerks. Außerdem soll die Kooperation zwischen Pflege- und Drogenhilfesystem verbessert werden.

Weiteres Projektergebnis ist die Erstellung eines überregional anwendbaren Handbuches für Pflegeeinrichtungen und das Drogenhilfesystem.

Die Projektlaufzeit ist auf drei Jahre ausgelegt (Januar 2017 bis Dezember 2019). Es wird über den gesamten Zeitraum evaluiert, auf seine Wirksamkeit überprüft und ggfs. angepasst.

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