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AIDS und HIV
englische Abk. für ›Acquired Immune Deficiency Syndrome‹, deutschsprachiger medizinischer Begriff: ›erworbene Immunschwäche‹, wurde 1981 erstmals als Symptomenkomplex (Syndrom) beschrieben. 1984 wurde das dritte menschliche ›Retrovirus‹ (HTLV-III), inzwischen ›menschliches Immunschwäche-Virus‹ (engl. ›human‹) oder ›HIV‹ genannt, von R.C.Gallo eindeutig als Erreger der AIDS-Erkrankung nachgewiesen.
Nachdem anfangs vor allem Homosexuelle von der AIDS-Krankheit betroffen waren, breitete sich die Infektion dann seit Mitte der 80er Jahre auch unter Empfängern von Bluttransfusionen und Drogenabhängigen aus. Auf Grund dieser Erfahrungen konnten die Übertragungswege der HIV-Erkrankung ermittelt werden: Voll-Blut, Blutplasma, Sperma und Faktor-VIII-Präparate, Sexualkontakte sowie Infektionen im Mutterleib.
Drogenabhängige, die ihr Rauschmittel intravenös injizieren (insbesondere Opiatabhängige), wurden durch den Austausch gebrauchter Spritzen (das sogenannte ›needle-sharing‹) aber auch durch sexuelle Kontakte, insbesondere bei drogenabhängigen Prostituierten, nach den Homosexuellen zur zweitgrößten Risikogruppe für die Ausbreitung der HIV-Infektionen bzw. AIDS-Erkrankungen in Deutschland.
Quelle:http://www.drug-encyclopedia.eu/DW_GE/aids.shtml
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