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Substitution
Die Substitutionstherapie hat sich seit Ende der 80er Jahre
in Deutschland als eine weitere mögliche Behandlungsform der Heroinabhängigkeit entwickelt. Diese anfangs gesundheits- und drogenpolitisch überaus kontrovers diskutierte Therapieform wurde bereits seit vielen Jahren in den USA, der Schweiz und den Niederlanden erfolgreich eingesetzt.
Im Rahmen eines wissenschaftlichen begleiteten Erprobungsvorhabens
des Landes NRW konnte schließlich der Weg für diese Behandlungsmöglichkeit heroinabhängiger Menschen geebnet werden. 1992 nahmen die gesetzlichen Krankenkassen die Substitutionsbehandlung als vertragsärztliche Leistung in ihren Leistungskatalog auf. Heute gibt es bundesweit ein Versorgungsangebot in Arztpraxen, Substitutionsambulanzen und Drogenberatungsstellen, in dem aktuell ca. 70.000 drogenabhängige Menschen mit einem Substitutionsmedikament behandelt und psychosozial begleitet werden. Die Substitutionstherapie ist mittlerweile die häufigste therapeutische Antwort auf die Heroinabhängigkeit.
Das unter ärztlicher Aufsicht gegebene Substitutionsmedikament führt in aller Regel zu einer körperlichen und psychischen Stabilisierung der Patienten und lässt sie zu einem deutlichen produktiveren Lebensstil zurückkehren.
In der Versorgungsregion Bielefeld übernimmt die Drogenberatung e.V. Bielefeld im Bereich Substitutionsbehandlungen folgende Aufgaben als Clearingstelle und Vermittlung in Substitutionsbehandlung gemäß einer Kooperationsvereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bielefeld und die PsychoSoziale Begleitung substituierter Klientinnen und Klienten.
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