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Fachstelle für Suchtvorbeugung
Ehlentruper Weg 47
33604 Bielefeld

Offene Sprechzeiten
mittwochs, donnerstags 14.00 – 17.00 Uhr


 
 

Fachstelle für Suchtvorbeugung

Jede Sucht und Abhängigkeit hat immer ihren eigenen Verlauf und ihre eigene Geschichte. Als Ursache für eine Suchtentwicklung sind individuelle, gesellschaftliche und suchmittelspezifische Gründe zu benennen.

Die Erfahrungen oder Erlebnisse und die Verhältnisse, in denen Menschen leben, können so erschwerte Bedingungen darstellen, dass die alltäglichen Muster zur Problembewältigung nicht mehr funktionieren. Oftmals verhalten sich Menschen dann so, dass sie vor Problemen ausweichen. Dieses Ausweichen kann z.B. bedeuten, zu oft oder zu viel zu trinken und zu rauchen, stundenlang am Computer oder am Glückspielautomaten zu sitzen, das eigene Essverhalten nicht mehr im Griff zu haben oder illegale Drogen zu konsumieren. Ausweichendes Verhalten kann schon in der Kindheit beginnen und sich im Laufe der persönlichen Entwicklung ausformen.

Das Hauptanliegen unserer Arbeit ist die Vorbeugung von Suchtentstehung. Dabei stehen nicht die jeweiligen Suchtmittel im Vordergrund, sondern die Ursachen für ein Suchtverhalten. Im Mittelpunkt suchtvorbeugender Arbeit sehen wir sowohl die Persönlichkeit des einzelnen Menschen als auch seine jeweiligen Lebensbedingungen, in denen er lebt. Suchtvorbeugung zielt auf die Förderung von Schutzfaktoren ab, die einem riskanten und problematischen Suchtmittelkonsum oder gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen entgegenwirken.

Suchtvorbeugung unterstützt Prozesse in Familie, Kindergarten, Schule oder Ausbildung und Beruf mit Problemen, mit Sorgen, Schwierigkeiten im Alltag, mit den spezifischen Entwicklungsaufgaben der Kinder- und Jugendphase fertig zu werden.

 
 

Die Fachstelle für Suchtvorbeugung
• entwickelt und erprobt Konzepte und Modelle zur Suchtvorbeugung auf kommunaler Ebene
• plant, realisiert und vernetzt präventive Aktionen und Projekte
• bietet Beratung/Hilfe bei der Initiierung, Planung und Durchführung suchtvorbeugender Maßnahmen
• bietet Multiplikatorenfortbildungen an
• führt Teamberatungen durch
• bietet Beratung für Jugendliche und junge Erwachsenen an
• führt Elternabende und Einzelberatung durch
• stellt eine Infothek mit Informations- und Unterrichtsmaterial zur Verfügung
• hält spezielle Medien vor und dokumentiert die suchtvorbeugenden Maßnahmen vor Ort
• initiiert öffentlichkeitswirksame Maßnahmen mit suchtvorbeugender Zielsetzung
• bietet Unterstütung bei der Entwicklung von Schulkonzepten zur Suchtvorbeugung an
• bietet Fortbildungen zur ›Motivierenden Kurzberatung bei konsumierenden Jugendlichen‹ an

 
  Koordination
Ursula Castrup, Diplom-Pädagogin

fon 0521. 967 80 -60 • fax 0521. 967 80 -10
e-mail suchtvorbeugung@drobs-bielefeld.de

 
 
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