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Fachstelle für Suchtvorbeugung
Jede Sucht und Abhängigkeit hat immer ihren eigenen Verlauf und ihre eigene Geschichte. Als Ursache für eine Suchtentwicklung sind individuelle, gesellschaftliche und suchmittelspezifische Gründe zu benennen.
Die Erfahrungen oder Erlebnisse und die Verhältnisse, in denen Menschen leben, können so erschwerte Bedingungen darstellen, dass die alltäglichen Muster zur Problembewältigung nicht mehr funktionieren. Oftmals verhalten sich Menschen dann so, dass sie vor Problemen ausweichen. Dieses Ausweichen kann z.B. bedeuten, zu oft oder zu viel zu trinken und zu rauchen, stundenlang am Computer oder am Glückspielautomaten zu sitzen, das eigene Essverhalten nicht mehr im Griff zu haben oder illegale Drogen zu konsumieren. Ausweichendes Verhalten kann schon in der Kindheit beginnen und sich im Laufe der persönlichen Entwicklung ausformen.
Das Hauptanliegen unserer Arbeit ist die Vorbeugung von Suchtentstehung. Dabei stehen nicht die jeweiligen Suchtmittel im Vordergrund, sondern die Ursachen für ein Suchtverhalten. Im Mittelpunkt suchtvorbeugender Arbeit sehen wir sowohl die Persönlichkeit des einzelnen Menschen als auch seine jeweiligen Lebensbedingungen, in denen er lebt. Suchtvorbeugung zielt auf die Förderung von Schutzfaktoren ab, die einem riskanten und problematischen Suchtmittelkonsum oder gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen entgegenwirken.
Suchtvorbeugung unterstützt Prozesse in Familie, Kindergarten,
Schule oder Ausbildung und Beruf mit Problemen, mit Sorgen, Schwierigkeiten im Alltag, mit den spezifischen Entwicklungsaufgaben der Kinder- und Jugendphase fertig zu werden.
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